Wie lange dauert die Installation einer Solaranlage?
09.02.2026
Vincent Müller
9 minuten

Wenn man sich für eine Solaranlage entscheidet, möchte man am liebsten morgen schon den ersten eigenen Strom produzieren. Doch wer sich im Internet umhört, liest oft von Horrorszenarien: Wartelisten von über einem Jahr, Baustellen, die wochenlang stillstehen, oder Papierkrieg, der kein Ende nimmt.
Wie sieht die Realität in der Schweiz im Jahr 2026 aus? Wir bei AlpenEnergie finden: Ehrlichkeit währt am längsten. Deshalb schlüsseln wir hier den gesamten Prozess für Sie auf – vom ersten Telefonat bis zum Moment, in dem Ihr Zähler rückwärts läuft.
Der Zeitplan auf einen Blick
Beratung & Offerte: 1 bis 2 Wochen.
Planung & Bewilligungen: 4 bis 8 Wochen (kantonal unterschiedlich).
Die eigentliche Montage: Nur 2 bis 4 Tage.
Abnahme & Netzanschluss: 2 bis 4 Wochen nach Montage.
Gesamtdauer: Rechnen Sie im Schnitt mit 3 bis 5 Monaten. Warum das so ist und wo man Zeit sparen kann, lesen Sie jetzt.
Phase 1: Die Vorbereitung (1–3 Wochen)
Alles beginnt mit Ihrer Anfrage. Ein guter Anbieter schaut sich Ihr Dach heute nicht mehr nur auf Google Maps an.
Der Vor-Ort-Termin: Ein Experte kommt vorbei. Er prüft den Zustand der Ziegel, schaut sich den Elektrotableau (Sicherungskasten) an und bespricht Ihre Wünsche (Speicher, Notstrom, Wallbox).
Die Offerte: Innerhalb weniger Tage sollten Sie eine detaillierte Offerte erhalten. Wichtig: Achten Sie auf einen Fixpreis. Nichts ist ärgerlicher als „versteckte Kosten“ für Gerüste oder Kleinteile, die erst später auftauchen.
Phase 2: Die „unsichtbare“ Arbeit (4–10 Wochen)
Das ist die Phase, in der viele Kunden ungeduldig werden, weil auf dem Dach scheinbar nichts passiert. Doch im Hintergrund laufen die Fäden zusammen:
Baugesuch / Meldeformular: In den meisten Schweizer Gemeinden reicht heute ein Meldeverfahren aus. Das dauert ca. 30 Tage. Bei Denkmalschutzobjekten kann es deutlich länger gehen.
Anschlussgesuch (TAG): Wir müssen beim Verteilnetzbetreiber (VNB) melden, dass wir eine Anlage bauen. Die Antwortzeiten der Werke variieren stark – manche sind blitzschnell, andere brauchen Wochen.
Materialdisposition: 2026 sind die Lieferketten stabil, aber hochwertige Komponenten (wie spezielle Batteriespeicher) müssen rechtzeitig reserviert werden.
Phase 3: Die Montage – Jetzt wird es laut (2–4 Tage)
Das ist der Teil, der am meisten beeindruckt. Wenn das Team anrückt, geht es plötzlich sehr schnell.
Tag 1: Das Gerüst wird gestellt und die Unterkonstruktion auf dem Dach befestigt.
Tag 2: Die Module werden montiert und verkabelt. Parallel dazu beginnt der Elektriker im Keller mit der Installation des Wechselrichters und des Speichers.
Tag 3: Der „AC-Anschluss“. Die Anlage wird elektrisch mit Ihrem Hausnetz verbunden.
Tag 4 (Puffer): Restarbeiten, Aufräumen, Einweisung in die App.
Phase 4: Die Bürokratie nach dem Bau (2–6 Wochen)
Die Module sind auf dem Dach, die Sonne scheint – aber dürfen Sie schon produzieren?
Sicherheitsnachweis (SiNa): Ein unabhängiger Kontrolleur prüft die Anlage. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und dient Ihrer Sicherheit.
Inbetriebnahme-Meldung: Wir melden dem Netzbetreiber, dass die Anlage fertig ist. Erst dann wird oft der Zähler getauscht (falls Sie noch keinen Smart Meter haben).
Fördergelder: Das Gesuch für die Einmalvergütung (EIV) wird bei Pronovo finalisiert. Die Auszahlung erfolgt meist erst Monate später, aber der Anspruch ist gesichert.
Warum dauert es manchmal länger? (Die Realität 2026)
Es gibt drei Faktoren, die den Zeitplan beeinflussen können und auf die auch wir keinen direkten Einfluss haben:
Das Wetter: Bei Sturm, starkem Schneefall oder Gewitter können unsere Monteure aus Sicherheitsgründen nicht aufs Dach.
Die Netzbetreiber: Manche lokalen Elektrizitätswerke sind durch den Solar-Boom schlichtweg überlastet.
Fachkräftemangel: Wer keine eigenen Teams hat und auf Subunternehmer angewiesen ist, verliert oft wertvolle Wochen in der Koordination.
Der AlpenEnergie-Weg: Warum wir schneller (und entspannter) sind
Vielleicht fragen Sie sich: „Wenn alle die gleichen Bewilligungen brauchen, warum sollte ich dann zu AlpenEnergie?“
Die Antwort liegt in unserer Struktur. Wir haben den Prozess radikal auf Effizienz getrimmt, ohne die Qualität zu opfern:
Eigene Teams, kein Subunternehmer-Lotto: Wir wissen heute schon, welcher Monteur an welchem Tag bei Ihnen auf dem Dach steht. Das verhindert das typische „Verschieben auf nächste Woche“, weil ein externer Partner abgesprungen ist.
Digitales Projektmanagement: Unsere App hält Sie auf dem Laufenden. Sie wissen immer, in welcher Phase (Bewilligung, Montage, Abnahme) sich Ihr Projekt gerade befindet.
Eingespielte Backoffice-Profis: Unsere Mitarbeitenden machen den ganzen Tag nichts anderes als Bewilligungen und Förderanträge. Sie kennen die Sachbearbeiter in den Gemeinden und wissen genau, welche Unterlagen fehlen könnten, bevor die Behörde überhaupt nachfragt.
360°-Ansatz: Da wir Solar, Speicher und Wärmepumpen als Gesamtsystem planen, gibt es keine Abstimmungsprobleme zwischen verschiedenen Firmen. Alles passt am Tag der Montage perfekt zusammen.
Fazit: Planen Sie heute für den Sommer (oder Winter)
Eine Solaranlage ist kein Spontankauf für nächste Woche. Aber mit dem richtigen Partner an der Seite ist der Prozess transparent und vorhersehbar. Wir bei AlpenEnergie versprechen Ihnen keinen Hexenwerk-Start in 24 Stunden, aber wir versprechen Ihnen eine fachmännische, zügige und stressfreie Abwicklung.
Wollen Sie wissen, wann Ihre Anlage auf dem Dach sein könnte?
Lassen Sie uns bei einem Kaffee (oder Wasser) bei Ihnen vor Ort darüber sprechen. Wir schauen uns die Gegebenheiten an und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung zum Zeitplan und zur Rentabilität.






